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Thomas Hain führt die Fachgruppe Gewächshaus in der INDEGA

Als sehr wertvollen neuen Ansatz werteten die 27 Teilnehmer das Kick-off-Meeting der neuinstallierten INDEA-Fachgruppe Gewächshausbau/Gewächshaustechnik in Schifferstadt. Vizepräsident Frank Lock hatte in seiner Begrüßung deutlich gemacht, dass ein wichtiges Ziel der Fachgruppenarbeit das stärkere Einbinden der Mitgliedsunternehmen und ihrer Führungskräfte in die INDEGA-Arbeit ist.
Dieses Signal ist offensichtlich schon im Vorfeld verstanden worden, da einige Unternehmer Mitarbeiter oder die Junioren mitgebracht oder delegiert hatten. Ziel des Kick-off-Meetings war es, gemeinsam die wichtigen Themen zu diskutieren und sich auf Themenkomplexe festzulegen, die bearbeitet werden sollen. Gleichzeitig wurde auch deutlich, dass jeder von einem offenen Erfahrungsaustausch nur profitieren kann, wenn sich alle einbringen und nicht nur einseitig Informationen abschöpfen. Dies fällt bei der sehr heterogenen Mitgliedschaft der INDEGA in einer Fachgruppe von Unternehmen mit ähnlich gelagerten Interessen leichter, war die vorherrschende Meinung.
In der anschließenden sehr lebhaften Diskussion äußerten sich alle Teilnehmer zu ihren Erwartungen und zu den aus ihrer Sicht wichtigen Arbeitsfeldern. Durch Bündelung der eingebrachten Vorschläge kristallisierten sich für den neuen Start mehrere Arbeitsfelder heraus, zu denen die INDEGA Stellungen beziehen will. Darunter ist natürlich weiterhin die wichtige Arbeit zur Umsetzung der europäischen Gewächshausbaunorm in Deutschland, ergänzt durch Fragen zur Energieeffizienz-Verordnung.
Desweitern sieht die INDEGA Klärungsbedarf bei den vermehrt zu registrierenden Anfragen zu Dachgewächshäusern im Zuge der Urban Gardening Diskussion. „Wir sind mit unseren Mitgliedsbetrieben sicher der richtige Ansprechpartner für solche Anliegen“, betont INDEGA-Präsident Prof. Dr. Matthias Diezemann, „aber wir müssen hier zunächst einmal sehr viel Aufklärungsarbeit leisten.“ Um konkrete technische Lösung geht es bei Fragestellungen zur sparsamsten Bewässerung oder zu neuartigen Produktionsverfahren, auch in geschlossenen Kulturräumen. Hier wollen die INDEGA-Mitglieder ihren Sachverstand besser bündeln, um gemeinsam praxistaugliche und wirtschaftliche Lösungen anzubieten.
Wie wirtschaftliche, praxistaugliche und zum Teil auch einfache Lösungen aussehen können, schauten sich die Teilnehmer in Schifferstadt bei einer Führung durch die Foliengewächshäuser des ZINEG-Projektes mit Prof. Dr. Joachim Mayer und Prof. Dr. Karl Schockert an. Die überzeugenden Ergebnisse müssen nun breiten Einzug in die Praxis halten, darüber waren sich die INDEGA-Mitglieder einig. Sie sehen es als ihre Aufgaben an, an diesem Wissenstransfer mitzuwirken.
Bei der abschließenden Wahl des Fachgruppensprechers fiel die Entscheidung einstimmig für Thomas Hain, Geschäftsführer der RAM-Group, Herrsching. Damit wurde der Wunsch des Präsidiums erfüllt, als Sprecher bewusst kein Präsidiumsmitglied zu wählen. Die direkte Verankerung der Fachgruppe im Präsidium ist durch den Stellvertreter Wolfgang Kräss, Schatzmeister der INDEGA, sichergestellt. Insgesamt zogen die Teilnehmer eine positive Bilanz und lobten die ausgesprochen gute und freundschaftliche Atmosphäre, die zu einem sehr kreativen und konstruktiven Arbeitstreffen geführt habe. Dies bestätigten auch Neumitglieder, die bisher noch nicht aktiv in die Arbeit eingebunden waren. Weitere Interessenten sind immer willkommen. Erste Informationen gibt es unter www.indega.de oder info@indega.de