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Zweiter INDEGA-Besuch in Thailand

Zum zweiten Mal beteiligte sich die INDEGA mit einem Gemeinschaftsstand auf der für den südostasiatischen Raum wichtigen Gartenbaufachmesse HortiAsia in Bangkok. Leider waren nur vier Unternehmen an dem vom Messeorganisator gut und auffällig als deutsche Ländervertretung gestalteten Gemeinschaftsstand vertreten.

Neben Deutschland zeigten noch drei weitere Ländervertretungen China, Taiwan und Holland Flagge und präsentierten den 4.800 Besuchern aus 40 Ländern ihre Angebote. Die Internationalität der Messe machten auch die 110 Aussteller aus 13 verschiedenen Ländern deutlich. Allerdings war die reine Anzahl der Aussteller etwas rückläufig, was die Organisatoren im nächsten Jahr durch ein geändertes Konzept umkehren wollen. Sie wollen die Messe mit einem hochwertigen, internationalen Rahmen-Seminarprogramm ergänzen. Die Veranstalter haben die INDEGA wärmstens dazu eingeladen, sich aktiv daran zu beteiligen.

Die wichtigste Änderung jedoch wird eine Neuausrichtung unter Einbeziehung des Ausstellerbereiches „Agrarwirtschaft“ sein. Die HortiAsia soll zeitgleich mit der AgriAsia vom 17. bis 19. Mai wieder in Bangkok im Messegelände BITEC stattfinden. Man hofft dadurch zum Beispiel im Bereich Pflanzenschutz auf ein größeres Interesse von „Global Playern“. Ein wachsendes Marktsegment in der Pflanzenproduktion in Thailand ist zudem die biologische Produktion von Nahrungsmitteln. Auch dieses Segment sollen die Aussteller im kommenden Jahr abdecken.
Der Erfolg der HortiAsia2014 mit direkten Verkaufsabschlüssen und ausgezeichneten Kontakten zum gesamten südostasiatischen Raum löste bei den diesjährigen deutschen Messeteilnehmer zumindest zur Überlegung aus, hier am Ball bleiben zu wollen. „Die Horti Asia war für uns gut“, sagt Jürgen von den Driesch für Brandkamp Jungpflanzen. „Wir haben zahlreiche Kontakte aus Thailand gehabt, die zum Teil schon in konkrete Aufträge mündeten.“ Auch mit Gärtnern aus den Nachbarländern, wie Malaysia, Vietnam und weiteren seien gute Kontakte entstanden. „Allgemein war das Niveau und die Quantität der Besucher sehr gut und wir haben mehr erreicht als wir vorher erwartet“, lautet sein Fazit.

Bei einem ähnlich geringen Interesse wie in diesem Jahr wird es allerdings keinen INDEGA-Gemeinschaftsstand mehr geben. Dann wären die interessiert Unternehmen gefordert, als eigenes Unternehmen eine Standfläche anzumieten.