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GlasMetall tritt der INDEGA bei

Heiko Lesch und Rüdiger Wolf

Der Gewächshausbauer GlasMetall Riemer GmbH ist neues Mitglied der INDEGA. Das 1999 gegründete Unternehmen ist in der Branche vor allem für die Planung und den Bau von Gartencentern bekannt. Am Standort Rahden beschäftigt GlasMetall 30 Mitarbeiter.
GlasMetall ist deutschlandweit tätig, erste Projekte wurden im Ausland umgesetzt. Die Auftraggeber sind zum einen private Gartencenterbetreiber, die zumeist individuell gestaltete Bauten wünschen. „Die Ansprüche an die konstruktiven Lösungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen aber diesen Herausforderungen stellen wir uns gerne“, sagt Heiko Lesch, einer der drei Geschäftsführer der GlasMetall. „Zum anderen arbeiten wir für Großkunden, bei denen es klare Vorgaben und Richtlinien gibt, die strikt einzuhalten sind“, ergänzt sein Kollege Rüdiger Wolf.
Die Geschäftstätigkeiten der GlasMetall werden ergänzt um drei weitere Standbeine: „Wir haben eine Abteilung für Gewerbebauten und eine für Wintergärten. In diesen Bereichen bedienen wir auch Privatkunden“, sagt Wolf. Die Projekte im gewerblichen Bereich sind sehr vielfältig. Zu den Kunden gehören sowohl Gastronomiebetriebe und Hotels als auch Autohäuser oder Einkaufsgalerien. Die Projekte reichen von kompletten Glashäusern bis hin zu Glasfassaden und Vordächern. Das vierte Standbein der GlasMetall ist der Bau von Photovoltaikanlagen.
Für alle Projekte werden die Bauteile von eigenen Fachkräften in Rahden konstruiert und konfektioniert. Um das auch in Zukunft gewährleisten zu können, bildet GlasMetall selbst aus. GlasMetall hat sich zur Mitarbeit in der Interessengemeinschaft der deutschen Industrie für den Gartenbau entschieden, weil das Unternehmen den Austausch untereinander und das gemeinsame Bearbeiten von Themen schätzt.

INDEGA Mitglieder blicken optimistisch in die Zukunft

„Es wird besser als 2016“, so lautet die Einschätzung der INDEGA-Mitglieder in der Umfrage zum TASPO-INDEGA-Konjunkturbarometer. 60 Prozent gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft im Gartenbau positiv entwickeln wird, 70 Prozent geben dieses Urteil für ihr Geschäft außerhalb des Gartenbaus ab. Für den Rest bleibt die Geschäftslage so wie ist. Es wird auf alle Fälle nicht schlechter.
Dabei fällt auch das Urteil für 2016 gar nicht negativ aus. 30 Prozent sagen, das Geschäft im Inland war befriedigend, 30 Prozent geben die Note gut. Noch besser fällt das Urteil für das Exportgeschäft aus. 70 Prozent sagen gut, 30 Prozent befriedigend. Tendenziell beurteilen Vertreter der Verbrauchsgüterindustrie den Markt etwas positiver als die Investitionsgüterbranche.
Immerhin 80 Prozent der Befragten sind im Ausland tätig. Die wichtigsten Exportmärkte liegen in Westeuropa, gefolgt von Osteuropa und Nahost, beide nahezu gleichauf. Für 50 Prozent ist der Exportanteil an ihrem Gesamtgeschäft gestiegen, weitere 40 Prozent sprechen von einem gleichbleibenden Anteil. Diese Aussage belegt, wie wichtig die Unterstützung der INDEGA für ihre Mitglieder im Ausland ist. Gemeinsame Messeauftritte mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft öffnen neue Märkte. Der Austausch über mögliche Partner vor Ort oder die gemeinsame Suche danach, hilft Märkte zu erschließen.
Bei der Frage nach den Fachsparten mit der größten Investitionsbereitschaft hat sich im Vergleich zu den Vorjahren tendenziell eine Veränderung ergeben. Nach wie vor stehen der Gemüsebau, Gartencenter sowie der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in der Rangliste oben. Während der Bereich Baumärkte abgerutscht ist, konnten der Zierpflanzenbau und die Baumschulen Plätze gut machen.
Das gilt auch, wenn es um den Geschäftsverlauf in den verschiedenen Fachsparten geht. Bedingt durch die sehr unterschiedliche Ausrichtung der INDEGA-Mitglieder ergibt sich eine recht breite Streuung. Tendenziell waren der Gemüsebau, der GaLaBau sowie der Bereich Forschung und Entwicklung 2016 am investitionsfreudigsten. Gefragt nach den Aussichten für 2017 setzen einige Unternehmen Hoffnungen auf die Baumschulen, den Zierpflanzenbau sowie den Bereich gärtnerischer Einzelhandel/Gartencenter. Zudem glaubt eine Reihe von Betrieben, dass sich ihr Geschäft vor allem außerhalb des Gartenbaus entwickeln wird.

INDEGA-Präsident Prof. Dr. Matthias Diezemann begrüßt Elke Müller (rechts), Geschäftsführerin von KME Agromax, in der INDEGA