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Zufrieden bis sehr zufrieden haben sich die INDEGA-Mitglieder zu ihrer Teilnahme an der IPM 2015 geäußert. Die schon im Vorfeld spürbare Zuversicht hat sich durch die Vielzahl guter Gespräche und neuer Kontakte bestätigt. Eine Umfrage unter Mitgliedern in den Hallen 2 und 3 am letzten Messetag brachte allerdings auch eine recht unterschiedliche Bewertung der einzelnen Messetage.
Während die Aussteller in der Halle 2 durchweg gut bis sehr gut zu tun hatten, nahm die Messe in der Halle 3 für die meisten Befragten erst am zweiten Messetag richtig Fahrt auf. Viele INDEGA-Mitglieder sprachen insgesamt von der besten IPM seit einigen Jahren. Gleich mehrere Unternehmen haben nach eigenen Angaben neue Rekordmarken bei den Besucherzahlen an ihrem Stand erreichen können.
Die INDEGA selbst hatte am Donnerstag zu einem Empfang an den Stand eingeladen, um den 20. Geburtstag zu feiern. Präsident Prof. Dr. Matthias Diezemann hob in seiner kurzen Ansprache die enge Verbundenheit zum Gartenbau und die Vielfalt der Mitgliedsbetriebe hervor. Schon bei der Gründung sei die INDEGA kein reiner Verbund der Gewächshausbauindustrie gewesen. Insbesondere die gemeinsamen Aktivitäten im Ausland hätten von Beginn an auch Substrat-, Topf- und Düngemittelproduzenten unterstützt.
Jürgen Mertz, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau erinnerte daran, dass die erste Geschäftsstelle der INDEGA beim ZVG in Bonn angesiedelt war, der ZVG somit Geburtshilfe geleistet habe. Wenn es auch bisweilen unterschiedliche Auffassungen gebe, habe der ZVG mit der INDEGA einen starken Partner bei wichtigen Fragen, beispielsweise zu den Vorgaben für die EU–Normen im Gewächshausbau an seiner Seite.
Zu den positiven Erkenntnissen dieser IPM sind für die INDEGA sicher auch die Gespräche mit verschiedenen Vertretern aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zu rechnen. „Es ist bemerkenswert, dass wir als INDEGA inzwischen ein gefragter Gesprächspartner sind“, streicht Harald Braungardt als geschäftsführendes Präsidiumsmitglied heraus. Zusammen mit INDEGA-Präsident Diezemann nutzte er den Besuch von Staatssekretär Dr. Robert Kloos am INDEGA-Stand, um auf die enge Verzahnung von Gartenbauproduktion und –einzelhandel mit der Industrie hinzuweisen. Er bedankte sich für die bisherige Unterstützung der Exportbemühungen durch das Ministerium und verband dies mit Wunsch, diese noch zu intensivieren.
Sehr erfreulich war in diesem Zusammenhang daher der Besuch von Ministerialrat Dr. Hermann J. Schlöder und Axel Lipinski aus dem BMEL-Referat Absatzförderung und Qualitätspolitik. Sie teilten Vizepräsident Frank Lock und INDEGA-Sekretär Matthias Donners mit, dass INDEGA-Mitglieder künftig an Markterkundungs- und Geschäftsreisen teilnehmen können, die vom Ministerium für den Gartenbau organisiert werden. Es bestehe Einvernehmen, im Gartenbau zu einem ähnlichen Verfahren wie in der Ernährungswirtschaft zu kommen und die Industrie einzubinden. Die INDEGA ist nun aufgefordert, Vorschläge für mögliche Reiseziele zu unterbreiten.
Gartenbaureferent Ministerialrat Dr. Ingo Braune ließ es sich nicht nehmen, der INDEGA zu gratulieren und dem Empfang beizuwohnen. Die Gespräche mit dem Präsidium drehten sich unter anderem um die Umsetzung der ZINEG-Ergebnisse und der weiteren Unterstützung der Arbeit sowie um die Messebeteiligungen im Ausland. Dieses Thema konnte Harald Braungardt am letzten Messetag noch mit Britta Döbert, BMEL-Referat Messen, vertiefen. Hier ging es vor allem darum, auszuloten ob und wenn ja welche Messen in den Förderkatalog aufgenommen werden können.